PhilFAK und FB Theologie

Wir sind die Fachschaftsvertretung (FSV) der Philosophischen Fakultät und des Fachbereichs Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg.
Wir:
  •  Sind die große Schwester der FSI (Fachschaftsinitiative)
  •  Vertreten alle Studierenden der PhilFak und der Theologie gegenüber Öffentlichkeit, Unileitung und der Fakultät
  • werden für zwei Semester bei den Hochschulwahlen gewählt
  • 4 von uns sitzen für euch im Fakultätsrat (aktuell: Issi, Romina, Jermaine, Eda)
  • Vermitteln bei Konflikten mit Dozenten
  • Schicken Studierende in alle Fakultätsgremien, wie Berufungskomission und Stuzukos.
  • Unterstützen die FSIen, studentische Projekte und Hochschulgruppen bei ihren Tätigkeiten
  • Organisieren Parties
  • Haben einen studentischen Aufenthaltsraum an der PhilFAK erreicht

Wir kümmern uns um die Interessen und Wünsche von Studenten der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Bei Fragen und Problemen könnt ihr jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen! Eine Mitarbeit in der FSV ist auch gewähltes Mandat ausdrücklich erwünscht, meldet euch einfach bei uns. Ihr erreicht uns am besten per E-mail über: stuve-phil-fachschaft@lists.fau.de

Mittlerweile gibt es uns auch auf Facebook.

Wir haben bisher gemacht:

  • Erstsemesterbegrüßung
  • Fachschaftstagungen
  • Sommerfeste
  • Grillabende

Partys

Was ihr über Anwesenheitsplicht wissen müsst (Achtung langer Text):

Anwesenheitspflicht im Überblick
Anwesenheitspflicht an der Philosophischen Fakultät & Fachbereich Theologie:
Ein kurzer Überblick über die Regelung und was sie für euch bedeutet
Nach langen Diskussionen haben wir mittlerweile eine relativ feste Regelung der Anwesenheitspflicht an der PhilFak. Grundsätzlich gibt es zwar in Bayern keine Anwesenheitspflicht mehr – allerdings gelten dazu einige Ausnahmeregeln.
Das bedeutet, dass eine Anwesenheit nur dann gefordert werden darf, wenn eines der beschriebenen Szenarien eintritt.
Anders als zuvor gibt es jetzt eine gesetzliche Grundlage, auf der die Anwesenheit beruht. Argumente wie: „Sie lernen nichts, wenn Sie nicht kommen“ oder „Bei mir gab es schon immer Anwesenheitspflicht“ sind damit unzulässig.
Entscheidend sind folgende drei Schlüsselsätze:
Eine Teilnahmeverpflichtung ist dann zulässig, wenn…
1. … die Anwesenheit der bzw. des Einzelnen für den fachspezifischen Kompetenzerwerb aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer erforderlich ist (vgl. § 17 Abs. 1)
2. … der fachspezifische Kompetenzerwerb der bzw. des Einzelnen nur durch die Anwesenheit an einem bestimmten Ort erreicht werden kann oder zur Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erforderlich ist( vgl. § 17 Abs. 2)
3. … der fachspezifische Kompetenzerwerb der bzw. des Einzelnen von der Anwesenheit der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer abhängt (vgl. § 17 Abs. 3)
Zu 1.:
Hier gilt – wie bei allen Szenarien – wenn es berechtigte Bedenken gibt, dass die anderen Teilnehmer das Seminarziel nicht erreichen können, wenn ein Einzelner fehlt, ist eine Anwesenheitspflicht zulässig.
Fallbeispiel für dieses Szenario war der Uni-Chor. Fehlen Sänger in den einzelnen Stimmen, kann dies dazu führen, dass auch die anderen Anwesenden nicht proben können.
Zu 2.:
Dieser Abschnitt bezieht sich auf Sicherheitsbelehrungen und Exkursionen, bei denen eine Anwesenheitspflicht gefordert werden darf. In diesem Fall ist eine Anwesenheitspflicht durchaus sinnvoll.
Zu 3.:
Dies ist wohl der kontroverseste Punkt. Wenn eine Anwesenheit gefordert werden wird, dann wahrscheinlich auf Grundlage dieses Satzes.
Entsteht einem anwesenden Studierenden ein Nachteil, wenn andere Studierende fehlen, darf eine Anwesenheitspflicht gefordert werden.
Gerade in kleinen Seminaren, deren Hauptaugenmerk auf dem gemeinsamen Erarbeiten des Lernstoffs anhand von Quellenarbeit oder durch Arbeitsgruppen liegt, kann auf Grundlage dieses Abschnitts für eine Teilnahmeverpflichtung argumentiert werden.
 
Generell gilt:
Auch wenn eine Anwesenheitspflicht möglich ist, sind Dozierende nicht dazu verpflichtet sie auch zu fordern. Das Gesetz bietet zwar eine Grundlage, wird aber in der Praxis davon leben, ob sich die Dozierenden und die Studis dessen bedienen.
Entscheidend ist, dass die Studierenden bereit sind, die Konfrontation mit den Dozierenden zu suchen, wenn sie dies für richtig halten.
 
Wie finde ich heraus, ob die Anwesenheitspflicht in meiner Lehrveranstaltung rechtlich legitim ist?
Wer den vorigen Abschnitt gelesen hat, wird verstehen, dass eine pauschale Antwort auf diese Frage unmöglich zu treffen ist. Es kommt auf die Art der Veranstaltung an und die Umsetzung dieser in die Praxis. Die Legitimität ist von Fall zu Fall abzuwägen.
Allerdings gibt es einige Veranstaltungen bei denen keine Anwesenheit gefordert werden darf:
Vorlesungen
In diesem Punkt sind sich alle einig. In einer Vorlesung darf niemals eine Anwesenheitspflicht gefordert werden.
„Frontalunterricht“
In Veranstaltungen bei denen lediglich Dozierende – das beinhaltet auch Referate – die  Lerninhalte vermitteln, ist eine Anwesenheitspflicht anhand dieses Gesetztes nicht legitimierbar. Hierbei spielt es offensichtlich keine Rolle, wie viele Studierende anwesend oder abwesend sind. Lediglich die Anwesenheit des Dozierenden oder des Referierenden ist verpflichtend.
In Seminaren, die Vorlesungen in Aufbau und Form gleichen, kann daher auch keine Anwesenheitspflicht gefordert werden.
„Scheinanwesenheitspflicht“
Bereits im letzten Semester wurde in vielen Veranstaltungen eine Anwesenheitspflicht als unzulässig proklamiert. Die Reaktion einiger Dozierenden bestand darin, sich dieser auf Umwegen zu versichern. So wurden beispielsweise Listen herumgegeben, in die man sich „freiwillig“ eintragen durfte. Wer am Ende des Semesters mehr als dreimal seine Unterschrift nicht „freiwillig“ auf die Liste gesetzt hatte, musste eine kurze Hausarbeit schreiben.
Auch eine derartige „Anwesenheitspflicht durch die Hintertür“ ist unzulässig.
 
Was kann ich konkret tun, wenn ich die Anwesenheitspflicht in meiner Lehrveranstaltung für nicht rechtmäßig halte?
Der erste Schritt sollte immer die oder der jeweilige Dozierende sein. Viele Meinungsverschiedenheiten lassen sich auf diesem Weg direkt und unproblematisch lösen.
Solltet ihr euch nicht einigen können, führt der offizielle Weg zunächst zum Studiendekan – für die philosophische Fakultät ist dies Professor Fesenmeier. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Studierende, wenn sie Probleme mit Dozierenden haben.
In der Regel kann dieser die Probleme aus der Welt schaffen und wird euch weiterhelfen, falls es ihm nicht gelingt.
Neben den Studiendekanen steht die FSV euch natürlich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Die kompletten Regelungen findet ihr in der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg.

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